Camping im Regen (Fraser Island)

So da gehts auch schon auf die nächste Insel. Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und es warteten 3 Tage Camping mit einer Gruppe von 32 Leuten auf uns. Zur Insel kamen wir mit unseren eigenen Landcruisern, in die 8 Leute passten. Wir quetschen also unser Gepäck in jede Ecke und fuhren los. Mit der Fähre ging es früh morgens auf die Insel und am ersten Tag hatten wir auch echt Glück mit dem Wetter, sodass unser erster Stop ein See mit weißem Sand und klarem, blauen Wasser war.

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Die Fahrt in unseren Autos war echt witzig, da wir im Regenwald entweder total durchgeschüttelt wurden oder direkt am Strand neben den Wellen lang fuhren. Wir waren warscheinlich das einzige Auto, bei dem das Radio nicht funktionierte, aber da wussten wir uns schon zu helfen. Also sangen wir stundenlang die verschiedensten Lieder und trieben unseren Fahrer warscheinlich manchmal in den Wahnsinn, da es mit 7 singenden Mädels schonmal von schiefen über laute bis hin zu völlig neuen Texten kommen konnte 😀

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Dann hieß es aber austeigen und die erste Wanderung ging los. 80 Minuten druch hohen Sand! Na bravo. Der Weg war echt anstrengend und es kam uns so vor als würde er nie enden. Endlich angekommen, sahen wir erstmal nur Sand, ganz viel Sand 😀 Sollte das jetzt unser Ziel sein? Ich kam mir schon vor wie in der Wüste, dann sahen wir aber mitten im ganzen Sand einen See, der sich dann als unser Ziel herausstellte:

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Die erste Nacht im Camp war relativ ok, aber als wir am nächsten Morgen dann aufwachten, stand unser Zelt halb unter Wasser, da es die ganze Nacht geregnet hatte. Mit nicht ganz so guter Laune ging es dann zum Frühstück und wir überlegten, wo wir die nächste Nacht schlafen sollten oder wie wir unsere Sachen trocknen sollten, da es immernoch stark regnete.

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(Unser Besucher beim Essen)

Trotz Regen ging es aber weiter und wir fuhren mit unseren Autos weiter über die Insel, wir stiegen immer mal wieder aus, machten kurze Wanderungen um uns ein paar besondere Orte anzusehen, aber da das Wetter nie lange mit spielte, dauerte es nicht lange bis alle wieder in den Autos saßen:

Indian Head:

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Champagne Pools:

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Maheno Wreck:

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Das Wort, dass ich an diesem Wochenende wohl am häufigsten gehört habe, war DINGO! Überall wurde man über Dingos informiert und vor ihnen gewarnt. Falls man auf sie treffen sollte, soll man sich ruhig verhalten und nicht rennen, man sollte das Camp nur in Gruppen verlassen, besonders wenn es dunkel ist und vorsichtig sein. Was machen Katha und ich? Wir gehen nur ein paar Meter vom Camp weg, natürlich nur zu zweit und im Dunkeln. Was steht direkt vor uns? Natürlich ein Dingo! Wir bekommen totale Panik, halten zitternd unser Handylicht in der Hand und versuchen ganz langsam rückwärts zu laufen. Zwischendurch müssen wir aber immer mal wieder stehen bleiben, da er näher kommt und wir nicht gefressen werden wollen 😀 Als wir dann aus seinem Blickwinkel verschwunden waren, rannten wir los und kamen völlig außer Atem im Camp an. Als wir erzählten, dass wir einen Dingo gesehen haben, waren alle total neidisch und wollten ihn suchen gehen, diese Verrückten. Uns hat die erste Begegnung gereicht und wir wären nicht böse drum gewesen, wenn es die Letzte gewesen wäre. War es aber natürlich nicht. Nachts gingen alle auf Dingojagd und versuchten vergeblich welche zu sehen. Katha und ich gehen 1 mal zur Toilette oder schnell zu unserem Auto und sofort steht einer neben uns! Danach haben wir uns erstmal wieder 10 Minuten versteckt, bis er abgehauen war 😀 Bei der letzten Dingojagd gingen wir dann aber mit und schauten uns am Strand die vielen Sterne an, die man so gut sehen konnte, da es nachts auf der Insel keine Art von Licht gibt.

Unser Zelt war immer noch nass und es wurde wieder Abend, also entschlossen wir uns im Auto zu schlafen, was nicht wirklich bequemer als der Zeltboden, aber etwas trockener war:D Außerdem konnte ich von meinem Platz aus zum Einschlafen durchs Fenster die Sterne sehen.

Am nächsten Tag fuhren wir noch zu einem Fluss in dem man sich vom einen zum anderen Ende treiben lassen kann und ohne schwimmen schnell voran kommt.

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(Das Wasser war komplett klar und eigentlich war es ein sehr schöner Fluss, was man auf den Bildern wegen dem Regen jetzt nicht so erkennen kann)

Danach ging es zum Lake Mckanzie. So einen schönen See habe ich noch nie gesehen! Weißer Sand und super klares Wasser. Besser als jeder swimming pool. Das nenn ich Paradies:

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Alles in allem war es trotz dem Regen ein schönes Wochenende mit super netten Menschen. ❤

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