Ab ins Outback: Die Fahrt ins Nirgendwo/Erster Job

Das saß ich also, alleine im Bus in einem fremden Land, auf dem Weg in eine fremde Stadt, zu fremden Menschen und einem Job, den ich noch nie gemacht hab. Ja, ich hatte Angst 😀 Ich war aber auch im positiven Sinne aufgeregt und hatte Lust auf diese Herausforderung. In Condamine angekommen, war ich erstmal geschockt, wie klein und leer es hier wirklich war 😀 Es gab noch nichtmal ein normales Geschäft. Die einzigen Shops waren der Pub und das Roadhouse in dem ich für die nächsten 3 Monate arbeiten würde. Ich wurde schon etwas panisch, da ich mir Sorgen um mein Diabetes machte und ob ich immer genug zu essen haben würde, da meine Diät wegen meiner Krankheiten neuerdings auf Gemüse und etwas Obst beschränkt war 😀 In meinem “ Vertrag“ war zwar vereinbart, dass die Verpflegung umsonst ist, doch wie viel und geeignetes Essen es dort geben würde, war dann eine andere Sache. Naja ich habe es überlebt und so schlimm, war es dann doch nicht. Wir haben dort zwar nur Mikrowellen-Essen und Frietiertes serviert, aber davon mussten wir uns ja nicht ernähren.

Zu meinem Job: Man kann sich das Roadhouse, wie eine Art Restaurant und Tankstelle in Einem vorstellen, an dem die Truckfahrer immer Pause machten. Ausserdem verpflegten wir die Arbeiter der Erd-Firma nebenan. Zu meinen Aufgaben zählte es zu Kassieren, zu Putzen, zu Bedienen, zu Kochen (Ich bin jetzt professioneller Burgerbrater, nicht :D) und um 4 Uhr morgens aufzustehen, juhu. Anfangs war es auch wirklich nicht leicht, die Einheimischen dort zu verstehen, da alle ziemlich schnell und mit starkem Akzent reden. Es wurde zum Glück aber bald besser und ich kam gut mit allen Anweisungen und der Aussprache der Kunden klar 😀 Ich habe es auch echt genossen 3 Monate mal kein Deutsch zu reden, außer natürlich manchmal am Telefon mit Familie oder Freunden.

Nach ein paar Tagen Eingewöhnung klappte dann auch alles viel besser und schneller und fing sogar an Spaß zu machen. Da man immer viel mit Leuten zu tun hatte und die Liste der Aufgaben nie weniger wurde, wurde es auf jeden Fall auch nicht langweilig.

Die ersten Wochen vergingen wie im Flug und schon bald verstand ich mich auch mit meinen Mitbewohnerinnen super. Wir wohnten sozusagen im Shop, ja wirklich. Es waren nur ein paar Stufen und noch nichtmal eine T7r, die uns von unserem Arbeitsplatz trennte. Wir würden schon bald merken, dass es also nicht viel Privatsphäre und viele spontane Arbeitsschichten geben würde. 😀

Übrigens ist es auch in Australien kalt, jaaa. Wir haben momentan Winter und jeden morgen um 4, wenn wir im Shop stehen und es um die 0 Grad ist, frieren wir mindestens 5 std, bis es draußen wärmer wird. Wir haben nämlich auch im Shop immer die Tür nach draußen auf, toll:D

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Mein Zimmer: (Das Bett war hart, aber ich hab super geschlafen:D)
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Küche/Esszimmer:
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Der Shop:
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Die Umgebung 😀 :
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Aber mit einem Sonnenaufgang jeden Morgen wie dieser, wird die Arbeit schon erträglicher:
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