Tauchen im Great Barrier Reef

Omg, was ein Erlebnis. Einfach eine ganz andere Welt! Ich konnte also endlich tauchen gehen, die Tour war eig schon im März gebucht, dann wurde ich aber leider krank. Und da ich jetzt eh wieder in Cairns war, wollte ich es auf jeden Fall jetzt machen. Hat zum Glück auch geklappt, bevor meine Reise in 2 Tagen auch schon wieder weiter geht. Genau an diesem Tag sollte es natürlich regnen, super. Aber das hat uns unter Wasser ja nicht viel ausgemacht :D. Ich war ziemlich nervös, aber wollte es umbedingt machen. Das erste Hinderniss war die Ausrüstung, hätte ja nie gedacht, dass diese Flaschen und Anzüge und Gewichte um deinen Bauch so schwer sind. Also musste ich mich erstmal bemühen nicht auf den Treppenstufen vom Boot zu fallen, sondern meinen Weg vom Boot ins Wasser zu machen. Die riesigen Schwimmflossen machten das nicht umbedingt einfacher :D. Danach hat uns unser Tauchlehrer ein paar lebenswichtige Dinge gezeigt, damit wir da unten nicht unabsichtlich sterben 😀 Dabei waren wir natürlich im Wasser und konnten uns nicht wirklich gut verständigen. Nach einigen Wiederholungen, da ich langsam Panik bekam, bewegten wir uns dann doch Richtung Boden 😀 Natürlich sehr langsam, da man jeden Meter den Druck auf den Ohren ausgleichen muss. Ich hatte mir das alles garnicht so kompliziert oder gefährlich vorgestellt, naja jetzt war ich ja schonmal da unten 😀 Als wir dann das Seil losgelassen haben, an dem wir uns runterbewegt haben, fühlte ich mich erstmal ziemlich überfordert. Ich hatte nicht wirklich Koordination und versuchte mich vorwärts zu bewegen, aber iwie ging es nicht in die Richtung wo ich wollte 😀 Und wie sollst du das jetzt deinem Lehrer erklären? Als ich mir darüber grade schon etwas hektisch Gedanken gemacht habe, tauchte der Fotograf vor mir auf und wir sollten mit einem Schild in der Hand schön still halten um ein paar gute Fotos hinzubekommen. Hat natürlich nicht so ganz funktioniert 😀

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Es war trotzdem ein unvergessliches Erlebnis. Würde es auf jeden Fall nochmal machen. Einfach faszinierend!

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Zurück nach Cairns ♡

Na das fängt ja gut an. In Brisbane am Flughafen angekommen, habe ich 5 Std. Zeit, die ich totschlagen muss. Also lauf ich ein bisschen durch die Shops und vertreib mir die Zeit, in dem ich einem Musiker zuhörte, der in einem Restaurant Gitarre gespielt hat und später tatsälich noch Mumford and Sons für mich gesungen hat 😀 Das wäre ja alles ganz schön, hätte ich nicht meinen Flug verpasst 😀 Jap, genau das hab ich geschaftt! Ich war eine halbe Std. früher am Terminal, da es das letzte Mal genauso war und ich dachte das wäre normal, war es wohl nicht. Ich stand also da und sah sogar noch wie Leute ins Flugzeug einstiegen, aber sie durften mich nicht mehr reinlassen, super 😀 Ich, schon genervt und etwas panisch auf dem Weg um einen neuen Flug zu buchen, habe dann zum Glück noch einen gefunde, der nicht ganz unbezahlbar war. Nächstes Problem, einen meiner Koffer konnten sie nicht finden, stellte sich raus, er war schon auf dem Weg nach Cairns, ups 😀 Naja günstiger für mich. Mit Stunden Verspätung, aber am gleichen Tag kam ich dann endlich in Cairns an und fand auch meinen Koffer. Zum Glück fahren Shuttlebusse auch nachts, also ab ins Hostel, ich wollte nur noch schlafen 😀

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3 Monate arbeiten – am Arsch der Welt, aber glücklich!

So schnell vergeht die Zeit, in ein paar Tagen ist es dann schon Zeit fuer mich wieder zu gehen. Ich weiß noch genau, wie ich vor 3 Monaten hier ankam und nicht wusste, wie ich das solange aushalten soll. Aber was ich mal wieder gelernt hab: Es ist egal, wo du bist, solange du dort mit den richtigen Leuten bist! Und die richtigen Leute hatte ich hier auf jeden Fall, vor allem meine beiden Mädels sind mir so ans Herz gewachsen. Sind beide aus Canda (Sydney 21, Bernie 22) und wir haben den ein oder anderen ätzenden Arbeitstag zusammen durchgehalten. Von Tanzen in der Küche über lautes und schiefes Singen bis zu vollständiger Verwüstung haben wir immer alles super hinbekommen 😀 Aber wirklich die 2 waren und sind was ganz besonderes für mich und haben einen großen Teil zu meiner Veränderung in Australien beigetragen. Wir waren einfach ein super Team, nicht nur bei der Arbeit, sondern auch privat. Wir kannten uns ingesamt nur wenige Wochen, aber schon nach den ersten Tagen war klar, das funktioniert! Wir haben uns nie gestritten, noch nichtmal angezickt, man sollte schon meinen, das war nicht mehr ganz normal. Aber wir haben es auf jeden Fall genossen 😀 Wir haben uns gegenseitig gelehrt, was es heißt für einander da zu sein, unglaublich viel Liebe zu teilen, immer freundlich und verständnisvoll zu sein und die anderen immer wieder mit guter Laune anzustecken. Ich glaube in diesen Monaten hätten wir nicht mehr lachen können, als wir es jeden Tag getan haben 🙂

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Nach 6 Wochen hieß es dann schon Abschied nehmen von Bernie. Wir bastelten ihr eine übertrieben große Karte, aber wir hatten ja auch viel zu sagen 😀 Unteranderem auf der Karte zu lesen waren ein paar wizige gemeinsame Momente, wie das Hochklettern und fast Zerstören des Wassertanks des Shops, der ein oder andere Roadtrip mit unserem alten, geliebten, blauen Schrottauto, die fast täglichen Pub-Besuche mit unserer Standartbestellung, ein Ausflug zum Kamelrennen, unsere Amateur-Cheerleader-Künste bei den wöchentlichen Footballspielen und ein paar andere peinliche Zwischenfälle 😀 Bernie schrieb uns jeweils einen Brief und natürlich war das ein sehr emotionaler aber auch schöner Abend für uns. ♡

Die Karte:
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Pub-Besuche:
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Kamelrennen, haha:
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Bernie klettert lebensmüde das Schild hoch:
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Unser liebes Auto:
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Ausflug mit dem Campervan:
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Besuch von Sydneys Freunden:
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Ausflug zum Schrottplatz:
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Mein erstes Footballspiel:
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Ein normaler freier Tag:
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Ich werde die 2 so sehr vermissen und ein Wiedersehen in Canada ist auch schon geplant, aber ich bin natürlich auch sehr froh über alle Erfahrungen, die gemacht habe und alle Menschen, die ich in diesen Monaten im Outback kennenlernen durfte. Ich hätte nie gedacht, dass so ein Teil meiner Australien-Reise aussehen würde, aber ich wuerde sogar sagen es war mit der beste und prägenste Teil. Wer hätte das gedacht 🙂

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Apropos ich habe mir auch die Haare braun gefärbt. 🙂 bye bye Blondi.
Jetzt gehts aber erstmal weiter für mich. Mit dem Bus zurück nach Brisbane und dann mit dem Flieger nach Cairns. Dort treff ich dann auch wieder auf Katha, wir feiern den Geburtstag ihrer Schwester und reisen dann weiter durch Australien. 🙂

Ab ins Outback: Die Fahrt ins Nirgendwo/Erster Job

Das saß ich also, alleine im Bus in einem fremden Land, auf dem Weg in eine fremde Stadt, zu fremden Menschen und einem Job, den ich noch nie gemacht hab. Ja, ich hatte Angst 😀 Ich war aber auch im positiven Sinne aufgeregt und hatte Lust auf diese Herausforderung. In Condamine angekommen, war ich erstmal geschockt, wie klein und leer es hier wirklich war 😀 Es gab noch nichtmal ein normales Geschäft. Die einzigen Shops waren der Pub und das Roadhouse in dem ich für die nächsten 3 Monate arbeiten würde. Ich wurde schon etwas panisch, da ich mir Sorgen um mein Diabetes machte und ob ich immer genug zu essen haben würde, da meine Diät wegen meiner Krankheiten neuerdings auf Gemüse und etwas Obst beschränkt war 😀 In meinem “ Vertrag“ war zwar vereinbart, dass die Verpflegung umsonst ist, doch wie viel und geeignetes Essen es dort geben würde, war dann eine andere Sache. Naja ich habe es überlebt und so schlimm, war es dann doch nicht. Wir haben dort zwar nur Mikrowellen-Essen und Frietiertes serviert, aber davon mussten wir uns ja nicht ernähren.

Zu meinem Job: Man kann sich das Roadhouse, wie eine Art Restaurant und Tankstelle in Einem vorstellen, an dem die Truckfahrer immer Pause machten. Ausserdem verpflegten wir die Arbeiter der Erd-Firma nebenan. Zu meinen Aufgaben zählte es zu Kassieren, zu Putzen, zu Bedienen, zu Kochen (Ich bin jetzt professioneller Burgerbrater, nicht :D) und um 4 Uhr morgens aufzustehen, juhu. Anfangs war es auch wirklich nicht leicht, die Einheimischen dort zu verstehen, da alle ziemlich schnell und mit starkem Akzent reden. Es wurde zum Glück aber bald besser und ich kam gut mit allen Anweisungen und der Aussprache der Kunden klar 😀 Ich habe es auch echt genossen 3 Monate mal kein Deutsch zu reden, außer natürlich manchmal am Telefon mit Familie oder Freunden.

Nach ein paar Tagen Eingewöhnung klappte dann auch alles viel besser und schneller und fing sogar an Spaß zu machen. Da man immer viel mit Leuten zu tun hatte und die Liste der Aufgaben nie weniger wurde, wurde es auf jeden Fall auch nicht langweilig.

Die ersten Wochen vergingen wie im Flug und schon bald verstand ich mich auch mit meinen Mitbewohnerinnen super. Wir wohnten sozusagen im Shop, ja wirklich. Es waren nur ein paar Stufen und noch nichtmal eine T7r, die uns von unserem Arbeitsplatz trennte. Wir würden schon bald merken, dass es also nicht viel Privatsphäre und viele spontane Arbeitsschichten geben würde. 😀

Übrigens ist es auch in Australien kalt, jaaa. Wir haben momentan Winter und jeden morgen um 4, wenn wir im Shop stehen und es um die 0 Grad ist, frieren wir mindestens 5 std, bis es draußen wärmer wird. Wir haben nämlich auch im Shop immer die Tür nach draußen auf, toll:D

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Mein Zimmer: (Das Bett war hart, aber ich hab super geschlafen:D)
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Küche/Esszimmer:
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Der Shop:
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Die Umgebung 😀 :
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Aber mit einem Sonnenaufgang jeden Morgen wie dieser, wird die Arbeit schon erträglicher:
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Hallo Brisbane

In Brisbane angekommen, wurden wir erstmal mit einem heftigen Regenschauer begrüßt. Da uns langsam das Geld ausging, mussten wir uns dann mal auf Jobsuche begeben. Leichter gesagt als getan. Wir saßen tagelang in der Bibliothek und schrieben über 100 Bewerbungen (allg. habe ich nur 3 Antworten bekommen, und das auch nur Monate später, toll :D). Da das also nichts brachte, druckten wir 30 Bewerbungen aus und machten uns auf die Suche. Wir liefen durch ganz Brisbane und suchten nach jedem möglichen Job. Natürlich war unser Freund der Regen auch mit dabei und vewandelte sich in ein Unwetter, als wir in der Mitte von einer riesen Brücke standen, sodass wir dann entschieden umzudrehen, nachdem wir und besonders unsere Bewerbungen komplett nass waren.

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Tage später war die Laune nicht viel besser, da wir auch immer noch keine Antworten bekommen hatten. Nach ein paar Tagen täglicher Planänderung waren wir dann so verzweifelt, dass wir uns entschieden wieder zurück nach Cairns zu Kathas Schwester zu fliegen. Wir hatten sie schon angerufen und fast einen Flug gebucht, bis Katha am nächsten Morgen einen Anruf bekam. Dieser hatte zwar nichts mit den vorherigen Bewerbungen zutun, aber solange wir Chancen auf einen Job und noch ein paar Monate Australien hatten, war uns alles recht. Allerdings war ich zu dem Zeitpunkt mit 2 anderen Backpackern eine Stunde entfernt von Brisbane im Botanischen Garten. Als ich den histerischen, aber glüklichen Anruf von Katha bekam, dass sie einen Job hat und ich auch einen bekommen könnte, nahm ich sofort den nächsten Bus und kam zum Glück rechtzeitig in der Stadt an. Die beiden Jobs waren zwar über 20 Std. von einander entfernt, was heißt, dass wir uns die nächsten 3 Monate nicht sehen werden, aber wir waren einfach glücklich über einen Job und entschieden uns dafür. Nach dem “Bewerbungsgespräch“ am Telefon, war dann alles sicher und wir konnten erleichtert feiern gehen. 😀

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Einige Tage vorher haben wir aber auch noch schöne Dinge in Brisbane unternommen, wie das Fahren im Riesenrad, einen Kinobesuch, einen Ausflug zu einem wirklich schönen Aussichtspunkt oder die ein oder andere Partynacht mit Freunden. (Mai,Marek und einen Freund, den wir in Australien (Bundaberg) beim Couchsurfing kennengelernt haben, haben wir ebenfalls getroffen).

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Konnten leider nicht in seinem Restaurant essen, da die Wartezeit zu lang war:
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Unsere Aussicht vom Hostelzimmer:
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Nur wenige Tage nach dem Telefonat, hieß es dann auch schon wieder Koffer packen, da die Arbeit direkt losging. Mein Job befand sich direkt im Outback in einer kleinen Stadt mit nur 2 Straßen, na bravo. Aber dazu später mehr. 🙂

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Australia Zoo

Von Noosa aus hatten wir noch einen Trip in den bekannten Australia Zoo von Steve Irwin gebucht. Ein wirklich schöner Zoo mit toller Landschaft, war sein Geld auf jeden Fall wert. 🙂

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(Ich wusste nicht, dass es solche Tiere gibt :D)
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Tigershow:
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Krokodilshow:
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Der Zoo war in verschiedenen Themen, wie Asien oder Afrika eingeteilt:

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Andenken an Steve Irwin (Crocodile Hunter):

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Kamelreiten:
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Unser Tag im Zoo ❤

Noosa/Abschied von den Mädels

Eigentlich sollten sich unsere Wege schon in Hervey Bay trennen. Wir verabschiedeten uns also von unseren 2 Schwedinnen, wussten aber, dass wir sie in Brisbane nochmal wieder treffen werden.
Dann kam das Wiedersehen aber schon schneller als geplant. Katha und ich führen weiter nach Noosa und weil die 2 ganz in der Nähe in einem Kanu-Camp waren, trafen wir uns dann für einen Tag in der Stadt, gingen was essen und natürlich wie immer… Kaffee trinken :D.
Am nächsten Tag reisten Katha und ich aber ab und wussten schon, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis wir die 2 warscheinlich nochmal treffen würden.
Wir waren für 4 Tage in Noosa und mochten die Stadt vom ersten Tag an:

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Dann ging es aber auch schon weiter, mit dem Bus nach Briiiisbane:

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